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Werbekrise ist vorbei

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Die Nachfrage nach qualifizierten Werbern am deutschen Arbeitsmarkt steigt wieder.

Das belegt eine Studie des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).

Laut ZAW gäbe es insgesamt 30 Prozent mehr Stellenagebote bei Agenturen, werbenden Unternehmen und Medien im Vergleich zum Krisenjahr 2009. Letztes Jahr war die Personalsuche im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent gesunken.

ZAW-Sprecher Volker Nickel wies darauf hin, dass die Werbebranche nicht so schwerwiegend getroffen wurde, wie 2009 auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise befürchtet wurde. Massenentlassungen und eine Insolvenzwelle blieben aus und der Arbeitsmarkt erholte sich schnell wieder.

Mehr Nachwuchsförderung

Die ZAW-Analyse fand, dass Agenturen ihr Angebot um 46 Prozent aufstockten, Medien um 30 und werbende Firmen um sieben Prozent.

Besonders zugelegt habe die Suche von Werbeagenturen nach Account- und Projekt-Managern. Daraus schloß die ZAW: „Offensichtlich weiten die Agenturen ihre Dienstleistungen für die werbenden Unternehmen über die kommunikative Betreuung der Marken hinaus auf Produktentwicklung und Markenmanagement aus.“

Das Interesse an Grafikern, Art Direktoren, Web-Designern und Textern steige weiterhin.
Ein weiterer Trend, den die ZAW identifizierte ist der Mangel an Nachwuchs: Den Bedarf an Spezialisten sowie Generalisten im Bereich elektronische Medien in Zukunft zu decken, werde schwierig.

Das Fazit: Die Werbewirstschaft müsse die Aus- und Weiterbildung ihrer Fachkräfte vorantreiben.

 

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