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Print doch nicht tot?

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Die Gesamtreichweite aller Zeitungen liegt bei knapp 70 Prozent; fast 94 Prozent der Bürger lesen Zeitschriften.

Heute veröffentlicht die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) die aktuellen Reichweiten von Tageszeitungen und Zeitschriften in Deutschland. Die Gesamtreichweite aller Zeitungen liegt bei 69,6 Prozent - in absoluten Zahlen sind das über 49 Millionen deutschsprachige Personen ab 14 Jahren.

Zeitschriften reichen noch weiter. Sie werden von 93,5 Prozent der Befragten gelesen, das sind fast 66 Millionen Menschen.

Auch junge Leser

Das überraschende an der Erhebung: Trotz der steigenden Bedeutung des Online-Segments scheint Print auch noch bei jungen Lesern relevant. Laut ag.ma lesen an einem durchschnittlichen Erscheinungstag 49,4 Prozent der 14- bis 29-jährigen Zeitung.

Auch Zeitschriften sind bei den Jungen gefragt. 93,3 Prozent der 14- bis 19-jährigen lesen welche. Damit liegt diese Altersgruppe nur 1,4 Prozentpunkte unter den 40-49-jährigen, die Zeitschriften am meisten nutzen.

Zum ersten Mal bezieht die ag.ma deutschsprachige Ausländer mit in die Befragung mit ein. Somit verändert sich die Grundgesamtheit der Erhebung. Die ag.ma weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aus diesem Grund ein Vergleich mit früheren Erhebungen nicht möglich ist.

 

 

 

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