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Puma will mit Produkttaschen umweltfreundlicher werden

Der Sportartikel-Hersteller Puma einen Teil seines Konzepts zur Müllvermeidung im Londoner Design Museum vorgestellt: ab Herbst 2011 werden die Sneaker der Marke nur noch in Clever Little Bags verkauft. Dabei handelt es sich um eine wieder verwendbare Schuhtasche, die von Industrie-Designer Yves Béhar entworfen wurde.

 

Material und Gewicht sollen so reduziert werden, die Plastiktüte kann man sich auch sparen. Laut Unternehmen, das im fränkischen Herzogenaurach sitzt, spart man so 65 Prozent Papier, "was wiederum den Wasser-, Energie- und Kraftstoffverbrauch bei der Herstellung um über 60 Prozent im Jahr reduziert.

Das entspricht einer Einsparung von ungefähr 8.500 Tonnen Papier, 20 Millionen Megajoule Elektrizität, einer Million Liter Kraftstoff und einer Million Liter Wasser. Während des Transports werden somit 500.000 Liter Kraftstoff und durch den Verzicht auf traditionelle Plastiktüten 275 Tonnen Plastik eingespart.“

Puma will sich durch solche und ähnliche Maßnahmen als das weltweit nachhaltigste Sportlifestyle-Unternehmen positionieren. Seit Juli 2007 ist der französische Konzern PPR (Pinault-Printemps-Redoute) Mehrheitsaktionär bei Puma. Zu PPR gehören auch Modehäuser wie Gucci und Yves Saint Laurent.

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