Die Zahl der Verbraucher, die über ihr Smartphone einkaufen wächst.
Laut einer Studie der Mobile Marketing Association benutzen 13 Prozent der deutschen Verbraucher ihr Telefon zum Shopping.
In Großbritannien liegt der Anteil bei 19%, in Frankreich sind es 9%. Besonders die Nutzer im Alter zwischen 18 und 34 trieben das Mobile Commerce voran, so die MMA.
Apps, Musik, Bücher und Videos werden am meisten gekauft, aber auch Elektro- und Hi-Fi -Produkte, sowie Online-Tickets für Flüge oder Konzerte. Neben mobilem Shoppen wird auch mobiles Bezahlen immer beliebter. In Deutschland liegt der Anteil derer, die eine direkte Abrechnung über den Mobilfunkanbieter bevorzugen, bei 54 %.
Tendenz steigend
Mittlerweile nimmt auch die Anzahl der mobilen Payment-Dienstleister stetig zu – vor allem für die Zahlung von nicht digitalen Inhalten. Die Befragten aller drei Länder gaben an, innerhalb des nächsten Jahres ein Smartphone für die Einlösung von Coupons und Rabatten, zum Sammeln von Bonuspunkten und für andere mobile Transaktionen zu nutzen.
Für die Studie wurden 1000 Menschen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt. Eine Studie von Google in Zusammenarbeit mit der Otto Group kam zu einem ähnlichen Ergebnis: heute besitzen 11% der Deutschen ein Smartphone, doch 2012 besitzt es bereits jeder vierte, so die kürzlich veröffentlichte Studie. TNS Infratest befragte im Auftrag von Otto Group und Google rund 2.500 Internet- und Smartphone-Nutzer.
Alastair Bruce, Director Retail Google Germany, sagt: "Für Unternehmen wird mehr denn je der direkte Zugang zu den Nutzern sowie die inhaltliche, zeitliche und räumliche Nähe entscheidend sein."