Jedes Jahr veröffentlicht der New Yorker Steve Forbes in seinem Magazin die Liste der Superreichen dieser Welt - basierend auf Recherchen und Schätzungen. Mehr als 1200 sind es in diesem Jahr.
Seit langer Zeit ist erstmals kein Deutscher in den Top 10, dafür zwei Inder und ein Brasilianer. Und die drei Reichsten bleiben die Gleichen: Der mexikanische Telekommunikations-Unternehmer Carlos Slim Helú mag in der Öffentlichkeit weniger bekannt sein als der Rest der Top Drei, thront mit umgerechnet knapp 53 Milliarden Euro trotzdem auf Platz eins.
Die Nummer zwei ist Bill Gates. Unter den reichsten drei Menschen der Welt lässt wie im Vorjahr auch der legendäre amerikanische Investor Warren Buffett mit 50 Milliarden Dollar grüßen.
Luxusmarken lohnen sich
Der vierte Name auf der Liste ist der des Franzosen Bernard Arnault, dem Chef des Luxusgüterkonzerns LVMH und im Vorjahr noch auf dem siebten Platz, ist er mit 41 Milliarden Dollar der reichste Europäer.
Reichster Deutscher ist immer noch der Aldi-Gründer Karl Albrecht, der mit geschätzten 25,5 Milliarden Dollar dieses Jahr aber "nur" auf Platz zwölf kommt. Im Vorjahr war er noch auf dem zehnten Rang. Um zwei Plätze verbessert hat sich der Chef der Modekette "Zara". Der Spanier Amancio Ortega verfügt über 31 Milliarden Dollar.
Bemerkenswert ist an der diesjährigen Liste, dass viele frühere Entwicklungsländer rasant aufgeholt haben. Steve Forbes selbst staunt: „Vor zehn Jahren kam die Hälfte der Milliardäre aus den USA, heute ist es noch ein Drittel.“ Asien habe nun mehr Milliardäre (332) als Europa (300). Und die Hauptstadt der Superreichen ist nicht mehr New York, sondern Moskau (79).