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Kräftemessen mit Porsche

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Die Mini Cooper Marketing-Offensive

In den USA hätten sich die Chefs von Porsche und Mini Cooper fast einen ungewöhnlichen Markenwettkampf geleistet: Sie sollten ihre Autos gegeneinander auf die Rennbahn schicken, um zu sehen wer der Stärkste auf dem Markt ist. 

Das zumindest hatte sich der Chef von Mini Cooper USA, Jim McDowell, so vorgestellt. Mit einer Printanzeige hatte der Amerikaner seinen deutschen Widersacher von Porsche zum Rennen herausgefordert. In der New York Times titulierte der Mini-Chef in frechem Ton "Bring it, Porsche". 

Interessant an der Aktion war, dass McDowell seinen ehemaligen Arbeitgeber heraus- forderte: er selbst hatte acht Jahre lang für die Luxusmarke gearbeitet und wollte mit dem Deutschen Detlev von Platen seine Kräfte messen. Doch wenige Tage nach Erscheinen der Printwerbung sagte von Platen Porsches Teilnahme ab.

Spielverderber

„Deine Herausforderung scheint eine witzige Kampagne zu sein. Wir möchten jedoch auf dem Weg weiterfahren, den Porsche seit Jahrzenten schon fährt. Wir laden Dich zu offiziellen Rennen auf den Rennstrecken von Sebring, Le Mans oder Daytona ein, wo es um mehr geht als um T-Shirts,“ sagte von Platen, der seit 2008 die Geschäfte des Stuttgarter Autobauers in den USA leitet. 

In einer Video-Botschaft hatte McDowell seinem Widersacher angeboten, bei seinem nächsten öffentlichen Auftritt ein T-Shirt mit der Aufschrift "We did not beat Porsche“ zu tragen, sollte Porsche als Sieger aus dem Wettkampf hervorgehen. 

Wäre es nach McDowells Vorstellungen gegangen, wären der Porsche 911 Carerra S und der Mini Cooper S auf einer Rennstrecke im US Staat Georgia gegeneinander angetreten. Das Spektakel wäre auf der Mini Cooper Webseite live übertragen worden - daraus wird jetzt leider doch nichts...

 

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