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Kampagne gegen die Krise

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US-Touristik-Verband fordert BP auf 500 Millionen Dollar in Marketing zu investieren

BP soll der vom Öl geschädigten US-Küstenregion eine Marketing-Kampagne finanzieren.

Das fordert der Branchenbverband US Travel Association, der letztlich ein Finanz-Gutachten bei Oxford Economics in Auftrag gab. Der Reiseverband fürchtet, dass der 20 Milliarden Dollar Fonds des Konzerns nicht reichen würde, um die Umsatzausfälle einer der wichtigsten Ferienregionen des Landes zu decken, wie die FTD berichtet.

Die Reise-Organisation schätzt, dass das Touristenziel an der US-Südküste in den kommenden drei Jahren 22,7 Mrd. Dollar an Einnahmen verlieren wird, weil Urlauber wegen der Verschmutzung von Wasser und Stränden fern bleiben.

Krisen-Fonds auch für Marketing?

Verbandspräsident Roger Dow forderte Unterstützung der Regierung in Washington für eine Marketingkampagne, die rund 500 Mio. Dollar kosten und für die BP aufkommen solle.

Die Ölpest nach der Explosion der Plattform Deepwater Horizon am 20. April hat den Konzern nach eigenen Angaben bislang 3,5 Milliarden Dollar gekostet. Das Unternehmen hat Präsident Obama versichert, einen Krisen-Fonds mit 20 Milliarden Dollar aufzulegen, um die Folgekosten der Katastrophe zu bewältigen.

BP hat bereits mit dem Verkauf von Bohrlizenzen begonnen, um den Fonds finanzieren zu können. Der internationale Konzern hat außerdem massiv an Börsenwert eingebüßt. Das hat zu Spekulationen geführt, der Konzern könne zerschlagen oder komplett von einem Konkurrenten übernommen werden, wie die FTD berichtet.

Unter Druck: BP-Chef Tony Hayward

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