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Image-Verluste 2010

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Vorwürfe gegen Marken und Unternehmen begleiteten die Diskussion in den Medien im zweiten Quartal diesen Jahres.

In vielen Fällen verschlechterte sich das öffentliche Image vieler Marken.  

Die durch Daten- und Umweltschützer angestoßenen Negativschlagzeilen habe vielen Brands enorm geschadet, laut Marktforschungsinstitut Youpsychonomics. 

Die Analyse berief sich auf den Brand Index, für den täglich 1000 Personen befragt werden. Die Studie beschäftigte sich mit der Entwicklung der Imagewerte bis einschließlich Juni 2010.

Den größten Imageverlust musste der Ölkonzern BP hinnehmen: mit der Umwetkatastrophe im Golf von Mexiko habe sich das Image der Marke um über 58 Brand-Index-Punkte auf -48 verschlechtert. Die andauernde Berichterstattung habe nicht nur das Image der Dachmarke ins Abseits befördert. Auch die zum BP-Konzern gehörende Marke Aral verlor 21 Punkte.

Ein weiterer Verlierer ist die Deutsche Bahn, die Anfang des Jahres zunächst einige Punkte aufstieg - laut der Untersuchung habe DB sich jedoch im letzten Quartal um neun Index-Punkte auf -38 gesteigert. Doch aufgrund der jüngsten Schlagzeilen um ausgefallene Klimaanlagen in ICE-Zügen und dem Hitzekollaps von Jugendlichen stürzten die Imagewerte auf -62 ab.

Unter anderem habe auch die Kritik von Datenschützern an facebook Wirkung gezeigt. Dem sozialen Netzwerk wurden mögliche Datenschutzlücken und die Weitergabe von Datensätze an Dritte vorgeworfen.

So rutschte facebook im Brand Index von +5 auf  -35 Punkte ab.  Eine ähnliche Entwicklung haben die Netzwerke myspace (von -10 auf -28), StudiVZ (von +3 auf -16) und Xing (von +7 auf -5) hinter sich.

 

Brand Index (bis Juli 2010)

BP: -48

DB: -62

Xing: -5

facebook: -35

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