Unternehmen sollten Imagekampagnen mit abstrakten Aussagen unbedingt vermeiden - sie seien austauschbar und uninteressant, sagt Markenexperte Klaus Brandmeyer.
Im Interview mit der Marketing-Zeitschrift aquisa sagt der Markenpapst, Unternehmen, die ihr Erscheinungsbild verändern oder aktualisieren wollen, müssten vor dem Imagewechsel gewisse Dinge unbedingt beachten.
Das Marketing müsse aktuelle Leistungen oder Produkte - unabhängig von ihrer ökonomischen Bedeutung - in überzeugende Geschichten umsetzen, die durch die verschiedensten Kommunikationskanäle vermittelt werden. "Kunden interessierten sich nun mal fürs Konkrete", sagt Brandmeyer, der auch Vortragsredner und Autor von "Marken stark machen" ist.
"Im Marketing auf Unternehmensgeschichte setzten"
So ist Brandmeyer etwa der Meinung, dass man das Firmenlogo am besten nie verändere. Der Aufwand zahle sich selten aus. Wunschdenken sei es, dass Menschen von einem "modernisierten" Markenzeichen auf eine modernere Firma schließen.
Hingegen seien Kunden es durchaus gewöhnt, unter unveränderten Zeichen immer wieder neue Leistungen präsentiert zu bekommen. So entstehe der optimale Eindruck: Ein vertrautes Unternehmen zeige sich auf der Höhe der Zeit.
Brandmeyer erläutert auch, wie die Geschichte eines Unternehmens geschickt als Überzeugungsmittel in der Kommunikation eingesetzt und für das Erscheinungsbild genutzt werden kann. Das Interview können Sie in der aktuellen Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift acquisa lesen.
Klaus Brandmeyer