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"Don't be evil, Dylan"

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Musik-Legende Bob Dylan kooperiert mit dem Internet-Konzern, um Google Instant zu vermarkten

   "Sell-out" war unter Musikern lange Zeit ein Schimpfwort. Doch die Zeiten sind vorbei, wie beispielsweise die erflogreichen Kooperation von Faithless und Fiat und Procter & Gamble's TAG Plattenlabel beweisen.

Sogar Bob Dylan, der einst Protestsongs schrieb und gegen das Establishment wetterte, scheint zu dieser Erkenntnis gekommen zu sein.

Darum hat der 69-jährige sich mit Google arrangiert, um die Suchmaschinen-Features von Google Instant zu vermarkten.

Im kurzen Clip werden Ausschnitte aus dem Musikvideo seines Songs "Subterranean Homesick Blues" gezeigt. Der Text des Liedes wird gleichzeitig in die Leiste der Suchmaschine eingetragen - Sätze werden ergänzt, bevor sie zu Ende geschrieben sind.

Für Dylan ist es nicht das erste Mal, dass er in die Marketing-Welt vordringt: Für den Unterwäschehersteller Victoria's Secret stand er 2004 sogar selbst vor der Kamera. Letztes Jahr erlaubte der ergraute Rocker der britischen Co-operative seinen Protestsong "Blowin' In The Wind" in Werbespots zu verwenden. Ihn habe das ethische Image der Co-Operative überzeugt.

Bei Google war es vielleicht ähnlich - die interne Leitlinie des Konzerns war einst "Don't be evil"...

 

 

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