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Die Parade der Clowns

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Image-Kampagne zum lachen oder weinen? Comedy Central macht mit alberner Aktion auf sich aufmerksam.

 

Mit Plakaten, Trillerpfeifen und roten Pappnasen bestückt, gingen knapp 100 Clowns für den TV-Sender Comedy Central auf die Straße.

Mit der ungewöhnlichen Demo vor dem Brandenburger Tor sorgten die PR-Harlekine für großes Aufsehen. Der Aufmarsch war Teil der bunten Image-Kampagne "Keine Clowns", die auf die Ausrichtung des Programms des Senders aufmerksam machen will. Der Slogan "Wir nehmen Comedy ernst. Darum zeigen wir keine Clowns".

Die Spaß-Demonstration bildete den Auftakt zur anlaufenden Kampagne, mit der Comedy Central (Viacom) "anspruchsvolle High-End-Comedy" sowie "humorvolle und zeitgemäße Unterhaltung der Zuschauer" bewirbt.

Neben Printanzeigen laufen auch TV-Spots und Online-Maßnahmen, inklusive einer Webseite auf der die Besucher Clowns mit allen möglichen Dingen bewerfen können. Die Story hinter allem dreht sich um einen fiktiven Programmdirektor und eine Horde Clowns, die am Sender ihren Job verloren haben. Zugleich wurde die IG-Clown als Interessengemeinschaft der Spaßmacher ins Leben gerufen. Die fiktive Organisation schrieb Pressemitteilungen, tummelte sich Online und gab einer Berliner Tageszeitung ein Interview.

Die IG-Clown will nicht zulassen, dass Clowns von Formaten wie "Little Britain", "My Name is Earl", "South Park" oder der im Sommer anlaufende Scheindokumentation "Come Fly With Me" brotlos gemacht werden. Im Jahr 2007 startete Comedy Central als erster reiner Comedy-Kanal im deutschen Free-TV.

Comedy Central: Clownerei in Berlin 

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