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"Bild"-App ist Renner

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Axel Springer-Verlag zieht digitale Zwischenbilanz: iPad-Apps kommen gut beim Leser an.

Der Axel Springer-Verlag zieht eine positive Zwischenbilanz bei seinen digitalen Aktivitäten. 17.500 von 108.000 digitalen "Bild"-Exemplaren werden als iPad-App aus dem Netz geladen. Den Rest stellen Online-Abonnements, ePaper sowie Apps für iPhone und Android dar.

Damit werden trotz der zurzeit noch geringen Verbreitung von iPads in Deutschland bereits mehr als 16 Prozent der digitalen Angebote der "Bild" von Nutzern des Apple-Tablets erworben. Bei der Tageszeitung "Die Welt" ist der Anteil der iPad-Downlaods sogar noch höher. Von den knapp 16.800 digitalen Verkäufen pro Ausgabe sind gut 9.100 fürs iPad - 54 Prozent.

Natürlich stellt Print immer noch das Kerngeschäft des Verlags dar, aber das könnte sich bald ändern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg laut Halbjahresbericht 2011 um rund zehn Prozent auf knapp 289 Mio. Euro. Dem Bericht zufolge trug die digitale Sparte 71,4 Mio. Euro dazu bei.

Die Erlöse im hiesigen Zeitungsgeschäft sanken im gleichen Zeitraum von 584,4 auf 565,1 Mio. Euro, ein Minus von gut drei Prozent. Der Konzernüberschuss gab um elf Prozent auf etwa 151 Mio. Euro nach bei einem um zwölf Prozent gestiegenen Umsatz von knapp 1,53 Mrd. Euro.

Laut Konzern macht der Verlag inzwischen mehr Umsatz mit Online-Werbung als mit gedruckten Anzeigen.

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