Das internationale Finanzinstitut steigt mit einem fünfjährigen Sponsoring Deal über €157m in den Rennsport ein.
Die Bank mit dem Schlüsselsymbol wird auf Werbebannern an Rennstrecken weltweit vertreten sein und darf die Formel 1-Brand in Coprorate Ads verwenden.
Die 150 Jahre alte Schweizer Bank, die während der globalen Finanzkrise mehr als 50 Milliarden Dollar abschreiben musste, will über das Sponsoring das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen. Mit der Kampagne wurde die französische Agentur Publicis beauftragt.
Historische Stars als Werbeträger
Die Kampagne wird Augenmerk auf historische Vorreiter wie Neil Armstong (mit dem Titel "The First"), Muhammad Ali ("The Greatest") und Steve McQueen als "The Coolest" lenken.
"Die UBS suchte eine globale Sponsoringplattform, die unsere Kunden anspricht und unsere Marke weltweit vermarktet", sagt Konzernchef Oswald Grübel. Die Bank, die 15 Niederlassungen in Deutschland hat, gab allerdings bekannt, dass sie kein eigenes F1-Team unterstützen werde.
Simon Derungs, Account Director bei Publicis Worldwide, sagt: "Mit dieser Kampagne wollen wir der Bank wieder auf die Beine helfen."
Der Sponsoring Deal wurde von Formel 1-Chef Bernie Ecclestone abgesegnet - UBS wird zum ersten Mal beim Grand Prix von Malaysia Ende September vertreten sein.
Seit 2008 hat die Finanzkrise der Formel 1 enorm zugesetzt: die Royal Bank of Scotland und die Finanzgruppe ING sagten sich von ihren Teams Renault und Williams los.
