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Aus für Luxuswerbung

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Peking verbietet Werbung für Luxusgüter, um die Kluft zwischen Arm und Reich nicht weiter zu vertiefen

In Peking wurde ein Verbot für Werbung für Luxusgüter erlassen. Man befürchtet, die Kluft zwischen Arm und Reich würde damit vertieft. Bei Missachtung des Gesetzes droht eine Strafe von bis zu 30.000 Yuan, das entspricht in etwa 3.300 Euro.

In der chinesischen Hauptstadt darf in Zukunft nicht mehr mit Plakaten für Luxusartikel geworben werden. Dabei sind vor allem Begriffe wie "königlich", "hochwertig" oder "Luxus" zu vermeiden. Vor allem teure Produkte wie Weine, Autos oder Häuser würden damit beworben. Das berichtet die Zeitung „China Daily“ unter Berufung auf die Anordnung der Behörden.

Die Industrie- und Handelskammer der Metropole hat den Unternehmen eine Frist bis Mitte April gesetzt, um entsprechende Werbung zu entfernen. Weiterhin soll Werbung für „ausländische Kultprodukte“ verboten werden.

Ein wichtiges Ziel des neuen Fünfjahresplanes sei die Überwindung der ungerechten Einkommensverteilung, lässt Ministerpräsident Wen Jiabao verlauten. Vor allem Millionen von einkommensschwachen Bauern und Industriearbeitern leiden unter der hohen Inflation in China.

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