
Gefragt sind heute Marken, die eine Geschichte erzählen. Im Fachjargon nennt man das auch gerne Heritage. Als wäre das Vermächtnis des Tennis-Profis und Firmengründers Fred Perry nicht schon genug, setzt das britische Traditionsunternehmen nun auf Amy Winehouse.
Und über die lassen sich ja bekanntermaßen genügend Geschichten erzählen - vom Drogenkonsum bis zur Fankloppe. Vor allem aber ist das „enfant terrible“ eine verdammt gute Sängerin und ihr rebellisch-glamouröses Image bietet den perfekten Unterbau für eine Marke wie Fred Perry.
Back to Black
Modelabels wie Gucci und Prada hingegen, die in den Neunzigern ihre Glanzzeiten erlebten, verlieren im neuen Jahrtausend deutlich an Popularität. Modeexperten sagen, dass solche Marken für heranwachsende Käuferschichten zu teuer seien. Fred Perry hat schon seit langer Zeit eine junge Generation für seine Designs begeistern können.
Amy trägt privat auch gerne mal das eine oder andere Teil mit dem Lorbeerkranz-Logo. Jetzt ist sie in den Designprozess involviert und hat 17 Styles ausgesucht. Außerdem hat sie dem Kreativteam bei der Auswahl von Farben, Materialen und Styling beraten.
Die Kollektion wird ab Oktober 2010 im Handel sein.
