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Adieu, les Bleus!

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Werbepartner verabschieden sich von Frankreichs WM-Team

Die Fußball-Weltmeisterschaft - nicht nur ein riesiges Sportevent, sondern das TV-Werbe-Ereignis des Jahres. Doch aufgrund ihrer Niederlagen und der Meuterei gegen Trainer Raymond Domenech laufen dem französischen Team die Sponsoren davon.

Wer französische Flughäfen kennt, der kennt ihn: den Streik. Dass allerdings einmal die Nationalmannschaft bei der WM streiken und dem Trainer das Gehorsam verweigern würde, das konnte niemand vorhersehen. Sogar Präsident Nicolas Sarkozy hat sich kurz vor dem WM-Aus eingeschaltet und ein Krisen-Gespräch verordnet. Sein Hauptansinnen waren natürlich nicht die Werbeverluste, sondern das angekratzte Image der Grand Nation.

 

Der Spielerstreik hatte jedoch auch verheerende Wirkung auf die Werbewelt: Credit Agricole zog sich als Sponsor zurück. Quick, eine in Frankreich populäre Fastfood-Kette, zog einen Werbespot mit Nicolas Anelka aus dem Verkehr. Anelka hatte Trainer Domenech beschimpft, der in dann aus der Mannschaft warf. 

Auch die französische Bevölkerung entzieht der Mannschaft ihr Vertrauen. Laut einer Umfrage des Fernseh-Senders TF1 wollen drei Viertel der Befragten nicht mehr, das Frankreich Weltmeister wird. Nach der Niederlage gegen Südafrika, hat sich dieser Wunsch nun auch erfüllt - mit erheblichen Verlusten für die Sponsoren. 

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